Vor-Ort-Termin zur Saatkrähenbelastung in Neufahrn
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Die Belastungen durch Saatkrähen im Neufahrner Gemeindegebiet nehmen seit Jahren zu. Lärm, starke Verschmutzungen sowie deutliche Einschränkungen bei der Wohn- und Lebensqualität stellen für viele Anwohnerinnen und Anwohner eine tägliche Herausforderung dar. Um die Situation umfassend einzuschätzen und weitere Schritte vorzubereiten, traf sich Bürgermeisterkandidat Ozan Iyibas gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Christian Moser und betroffenen Bürgerinnen und Bürgern am 20.11.2025 zu einem Vor-Ort-Termin.
Iyibas machte deutlich, dass die Beschwerden seit Monaten stark ansteigen: „Viele Anwohner berichten von täglich verkoteten Autos, verschmutzten Gehwegen und Terrassen, die ständig gereinigt werden müssen. Das ist für niemanden mehr zumutbar und beeinträchtigt die Lebensqualität erheblich. Tierwohl ist wichtig, aber es darf nicht über der Gesundheit und dem Alltag der Menschen stehen.“
Bereits seit Februar steht Iyibas hierzu in engem Austausch mit Christian Moser. Gemeinsam wurden zahlreiche Hinweise und Bildmaterial gesammelt und an die zuständigen Stellen auf Landes- und Bundesebene weitergeleitet, um auf die Dringlichkeit aufmerksam zu machen.
„Unsere Vor-Ort-Begehungen im Frühjahr und Sommer haben das Ausmaß klar gezeigt“, so Iyibas. „Hier besteht akuter Handlungsbedarf – in Neufahrn und in weiteren betroffenen Kommunen in Bayern.“
Christian Moser sagte zu, sich auf Bundesebene für pragmatische und rechtssichere Handlungsmöglichkeiten einzusetzen. In Neufahrn wurden mehrere besonders belastete Bereiche identifiziert, in denen kurzfristige Maßnahmen wie gezielte Rückschnitte oder das Vergrämen von Kolonien sinnvoll erscheinen. Moser erläuterte, dass aktuell an rechtlichen Anpassungen gearbeitet werde, damit Kommunen künftig früher eingreifen können, ohne in Konflikt mit dem Naturschutzrecht zu geraten.
Ein aktuelles Beispiel schilderte Iyibas anhand eines Besuchs zum Geburtstag eines Anwohners: „Wir wollten auf seiner Terrasse in Ruhe sprechen, aber das war kaum möglich. Der Lärm war enorm, und die Verschmutzungen sind inzwischen so massiv, dass ein normales Leben im Außenbereich kaum noch möglich ist.“
Für Neufahrn bedeutet das gemeinsame Engagement von Iyibas und Moser konkret:
- Das Thema ist politisch platziert.
- Es gibt Unterstützung auf Bundesebene.
- Rechtliche Spielräume sollen erweitert werden.
- Lokale Maßnahmen wie Baumschnitte werden geprüft und als Antrag in den Gemeinderat eingebracht.
Abschließend betonte Ozan Iyibas, dass die Bürgerinnen und Bürger auf Unterstützung zählen können: „Wir bringen das Thema konsequent voran und wir werden Lösungen finden, um die Menschen in Neufahrn spürbar zu entlasten.“